SPD und Juso-Spende in Tschernobyl angekommen

Zum zehnten Mal wiederholte sich der Tag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die Neustädter Jusos veranstalteten hierzu einen Infostand mit Spendenaktion für Opfer des Unglücks. Nachdem auch auf der Jahreshauptversammlung der SPD zahlreich gespendet wurde, konnte Juso-Vorsitzender Daniel Vollath im Neustädter AWO-Heim 300 Mark an Dr. Ziegler aus Preimd überreichen.

Dr. Ziegler, der seit 1991 mindestens einmal im Jahr in der Ukraine war, freute sich sehr über die Spende und erläuterte den Jusos die Zustände in dem Land. Das wichtigste sei die medizinische Versorgung. So würden von den Spendengeldern hauptsächlich medizinische Geräte angeschafft.

 

Weiter werden die Leute auch mit Kleidung und Lebensmittelpaketen versorgt. Auch dieses Jahr wird sich wieder ein Konvoi mit zwölf Sattelschleppern auf den Weg nach Kiew machen. Die Jusos wollen das Team um Dr. Ziegler auch künftig unterstützen.