Rechenschaft nachgerechnet

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Reaktion auf den Artikel "15 Neue Mitglieder" im NT vom 25. Mai 2011, S. 25.

 

Die JU legt ihren Rechenschaftsbericht ab und die CSU ist auf den Nachwuchs stolz.

Auf seinen Nachwuchs ist man immer stolz, egal wie sehr der- oder diejenige etwas verbockt hat.

Aber in diesem Fall ist die Sicht auf die Lage gar nicht so verkehrt.

Der "Stabwechsel [...] ist gelungen".

Stimmt.

Auch wir von unserer Seite können der JU bescheinigen, der Vorsitzende, den ihr jetzt habt ist uns gegenüber deutlich offener. Das macht in sympathischer und aus ihm, wie wir finden, mehr als nur einen würdigen Nachfolger.

Die JU in Neustadt stösst uns spätestens seit diesem "Stabwechsel" nicht mehr sauer auf. Zwar gibt es da im Vorstand immernoch den Ein oder Anderen, der uns für die Brut des Kommunismus hält, aber Schwamm drüber.

 

Den "Standard"-Teil ihrer Aktivitäten hat die JU (wie jedes Jahr) souverän gemeistert:

Fahrt zum Gäubodenfest, Faschinszug, Asphaltschießen, Preiswatten, Christkindlmarktrundfahrt ...

Intern sind wir von dem Gedanken abgekommen, vll. einen Burschenverein zu gründen, um der JU Neustadt die Mitglieder zu entziehen.

Wir hätten da keine Chance, ihr seid einfach die Meister dieser Zunft!

 

Aber es hat sich was getan in der JU Neustadt.

Wir nennen es liebevoll eine "Verschiebung in Richtung Politik".

 

Der Besuch in der "Brautgalerie" war auch im Ansatz richtig.

Nett finden wir nur:

Die "Brautgalerie" wird betrieben von der Frau Korsche und der Herr Korsche sitzt bekannterweise für euch im Stadtrat.

Wir waren mit der SPD beim Steinhilber (und nicht im Hotel Grader).

Die Jugenddiskussionsrunde war hier mehr ein Schritt in die richtige Richtung, und nicht nur im Ansatz richtig.

Neu ist uns allerdings, dass wir eingeladen gewesen wären.

 

Aber auch der JU-Kreisvorsitzende Stephan Oetzinger sieht wieder einmal ein, dass ohne die Neustädter nichts läuft.

Das hat er übrigens auch den Altenstädtern schon gesagt, aber wir wissen, dass er da ein bisschen geflunkert haben muss.

Altenstädter.

Also ehrlich.

 

O-Ton Oetzinger: "Ohne die Neustädter JU wäre auch im Kreisverband einiges nicht möglich.".

Die JU Neustadt hat im Gegensatz zum Kreis ordentliche Leute. Sehen wir auch so.

 

Wer anscheinend allerdings nicht mehr so ordentlich zu sehen scheint, ist der Herr CSU Vorsitzende Alois Zehrer.

Die JU wäre "die einzig politisch aktive Jugendorganisation" in der Kreisstadt.

Bei ca. zehn mal soviel Mitgliedern wie unsereins ist mehr Aktivität wohl kaum zu vermeiden. Das schafft die JU allein mit Gläser spülen.

Aber das ist sicherlich nicht die Aktivität, die der Herr Zehrer so umsichtig gemeint hat.

 

Wir wünschen uns, dass die CSU die JU nicht nur bei der "Kommunalwahl 2014 berücksichtigt", sondern vll auch noch intern einige "Stabwechsel" vornimmt.

Das Amt des CSU Ortsvereinvorsitzenden wäre auch mal wieder weitsichtig zu besetzen.

Der Vorsitzende der JU Neustadt ist hierfür ein mehr als geeigneter Kandidat.

Unsere Unterstützung hat er.

 

Eure Jusos