Jugendtreff "Freiheit" 2.0

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Die Stadt Neustadt plant einen Umzug unseres Jugendraumes. Die "Freiheit" ist nach 22 langen und spannenden Jahren angezählt.

Zeit ist es geworden. Schon bei der feierlichen Eröffnung unter Altbürgermeister Gerd Werner wurde Sie nur als Notlösung ausgelobt. Das war 1989. Zeit haben sich die Neustädter Stadträte schon gelassen. Irgendwie.

Die Situation war nie einfach, aber vorallem nicht in den letzten Jahren. Alle einheimischen Jugendliche und Junggebliebene haben in irgendeinerweise bestimmt schon mal was von den sagenumwobenen Campern in Neustadt gehört. Immer wieder gab es harte Auseinandersetzungen nach Festen aller Art. Ob ein überschaubarer Kreis an Camper einen höheren Stellenwert als 650 Jugendliche (16 bis 25 Jahre - Stand 2009) hat, bewerten wir nicht. Aber diese Diskussion nervt uns. Dies ist auch der offizielle Grund des Umzuges.

 

Aber wie geht es weiter!? Momentan wird geprüft ob ein Umzug in die seperaten Kellerräume des ASV Neustadt realisiert werden kann. Nun - was halten wir davon?

 

Neue Räumlichkeiten sind dringend notwendig. Wenn es nicht klappt, müsste man sich wenigstens über eine Renovierung unterhalten. Eine mögliche "Freiheit 2.0" am Felixberg empfinden wir als sinnlos, aber aus ganz anderen Gründen.

Eine Diskussion muss erstmal mit einer Zielbestimmung anfangen. Was will man dann am Kulturhügel machen? Die Klassiker wie Freiheitsfasching, X-Mas-Rock & Co werden sicherlich beibehalten. Ist ja auch richtig so.

Aber unsere Idee von geregelten Öffnungszeiten finden wir immernoch Spitze. Als Neustädter Jugendlicher kann man nachmittags lernen, sporteln oder nach Weiden fahren. Einen klassischen Jugendtreff gibt es nur auf dem Papier.

Natürlich wollen wir nicht das Jugendgremium dafür verantwortlich machen. Es ist unglaublich schwierig ehrenamtlich so eine Regelung aufrechtzuerhalten. Zudem wenn unter der Woche von den meisten Mitgliedern studiert oder gearbeitet wird.

Irgendwie erscheint eine Person (also wenn man des auch so sieht wie wir), die für einen geregelten Ablauf sorgt und an bestimmten Tagen/Abenden solche Aktionen managt, als sinnvoller.

Außerdem verschiebt sich das Hauptargument der Lärmbelästigung nur. Ob es nun Gramauer oder Felixbergler trifft ist sich gleich. Und achja - anscheinend wurde 1989 das ASV Sportheim als Jugendtreff von den Anwohnern auch abgelehnt.

 

Das gemeinsame Postionspapier zum Download (PDF downloaden)