Unser Sebastian!

Sebastian Roloff
Sebastian - bald stellv. Bundesvorsitzender!?

von Adrian Kuhlemann

 

Er kandidiert. Der beste aller uns bekannter Bezirksvorsitzenden kandidiert für den stellvertretenden Bundesvorsitz.

Aber wieso sollte oder kann man diesen Sebastian Roloff wählen? Auf seine fachlichen Qualifikationen brauchen wir nicht eingehen. Hierfür ist das offizielle Bewerbungsschreiben besser geeignet. Zuallererst unterstützen wir ihn als sozialdemokratischen Superman.

 

Das erste Mal stießen wir auf ihn im Februar 2010. Gehört haben wir von ihm vorher schon öfter. Zum Beispiel als er 2009 beim SPD-Parteitag so ziemlich als erster Redner nach Franz Müntefering zum "Rundumschlag" ausholte.

In diesen zwei Jahren haben wir nicht nur kennen, sondern auch schätzen gelernt. Als ein Jünger der Sozialdemokratie reist er durch das ganze Land, oft auch durch die herrliche Oberpfalz. Ein jeder Unterbezirk, Kreis- oder Stadtverband oder jede Arbeitsgruppe kann mit seiner Anwesenheit zu jedem noch so kleinen Ereignis fest planen, wenn es die jeweilige Organisation wünscht. Ein Nachteil -vorallem in strukturschwachen Regionen- ist aber, dass der Genosse Roloff keinen Führerschein hat. Für so einen netten und gesprächigen Beifahrer spielt man aber gern Chauffeur.

 

Gleichzeitig ist der Sebastian auch eine Art "Mutti" des Bezirks. Nicht nur die erfolgreiche Arbeit seiner Jusos ist ihm wichtig, sondern auch die persönlichen und politschen Nöte seiner Kinder. Ein enger und guter Kontakt ist ihm stets wichtig. Es gab noch nie eine Woche ohne irgendwelche E-Mails, Facebooknachrichten oder Telefonate.

Wir und unser Sebastian - BeKo 2011
Wir und unser Sebastian - BeKo 2011

Wir haben sogar den Eindruck, dass es wohl kaum Momente gibt, wo er mal nicht für die Partei unterwegs ist. Ein ständiges Touren für uns Jusos und in der Freizeit noch Gewerkschaft - manche Leute haben halt komische Hobbies.

 

Unseren langen und ausgiebigen Gespräche bei einem Bierchen haben wir lieben gelernt. Nicht nur lustige Geschichten aus dem inneren der Partei kann er bei Lagerfeuerromantik zu besten geben, auch ein Plädoyer für den demokratischen Sozialismus lässt er sich nicht nehmen. Diskussionen zu Juso-Positionen scheut er nie und verteidigt diese mit Herz und Verstand.

 

Wir wissen, dass er noch lange so bleibt und seine Positionen nicht  für eine fragwürdige Karriere verrät.

Wir wissen, dass er mit seinem Engagement die Bundes-Jusos weiterbringen wird.

Wir wissen, dass wir weiterhin mit seiner Unterstützung rechnen können.

 

Und wir wissen auch, dass uns noch eine jahrelange Freundschaft verbinden wird, welche über jedes politische Zusammenarbeit hinausgeht.