"Worthalter" Albert Rupprecht

MdB Rupprecht - ein "Wortbrecher"
MdB Rupprecht - ein "Wortbrecher"

Zwei Dinge wollen wir im Voraus erklären oder "mitteilen". Was haben wir uns über das Drecksplakat von Christian Ude aufgeregt! Finden wir immer noch nicht cool, aber so schnell hat es uns eingeholt. Zu Jahresbeginn haben wir mit dem Gedanken eines Albert-Watchblogs gespielt. Aber irgendwie fanden wir (ja wir!) Negative Campaigning blöd.

 

Am 22. August 2013 - mitten im Bundestagswahlkampf - kam auf Einladung von Albert Rupprecht der Skandalminister Hans-Peter Friedrich in das Weidner Jugendzentrum. Irgendwie hatten wir am Anfang schon das Gefühl, dass da etwas nicht ganz "koscher" sein kann. Es ist ja bekannt - wir zitieren Vorsitzenden Tobias Reichelt: "Das JuZ will und darf keine partei(!)politische Werbung betreiben und da passen wir auch peinlich genau auf, dass das nicht passiert." (Hier zu finden - 3. Kommentar)

Gut. Was war passiert?

Bei den Vorbereitungsgesprächen des Wahlkampfteams bzw. Büroteams von Albert Rupprecht und den Verantwortlichen des Stadtjugendringes wurde sich darauf verständigt, dass man sich die Einladungen aufteilt. Stadtjugendring lädt die "Offiziellen" ein und das CSU-Team die (politischen) Jugendorganisationen. Geht aus Kommentar Nr. 4 von Geschäftsführer Ewald Zenger hervor und wurde uns auch noch mal in einer Mail bestätigt.

 

Jetzt gibt es auch nur ein Problem. Anscheinend haben sich nicht alle an die Abmachungen gehalten. Und an der Bildergalerie sieht man, wer geladen wurde und wer nicht.

 

Wir können für uns Jusos sicher ausschließen eine Einladung erhalten zu haben. Linksjugend ['solid] hat es auch ausgeschlossen. Zu Julis, JuPi oder Grünen Jugend gab es noch keinen Kontakt.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten.

 

Erstens: Das CSU-Büro von Albert Rupprecht ist ein Sauhaufen und weiss nicht wie Einladungen geschrieben, verpackt und versendet werden. Diese Option schließen wir mal aus.

 

Zweitens: Die Herrschaften haben sich insgeheim wohl schon ins Fäustchen gelacht, weil ihnen klar war, das linke "Gesindel" nicht einzuladen. Wir haben wohl eher diese Vermutung. Aber was sagt dies über den Politiker Albert Rupprecht aus? Viel. Nach Dossier, Verwandtenaffäre, GA-Lügen - jetzt auch noch "Wortbrechen".

Wieso ist das eigentlich traurig? Was wollten wir beim Innenminister Friedrich?

Der Neue Tag hätte dann nicht "unkorrekt" berichten müssen - "Die erwachsenen Experten führten das Wort in der Diskussion. Dabei war die Veranstaltung unter dem Motto "Jugend trifft Minister" eigentlich für jüngere Semester gedacht. Doch die nahmen die Einladung nicht wahr - mit Ausnahme mehrerer Vertreter von Schüler- und Junger Union. Der Altersschnitt der 21 Teilnehmer dürfte bei gut 40 Jahren gelegen haben, trotz der Mitglieder von Stadt- und Kreisjugendring." - sprich  wir hätten die Einladung wahrgenommen und auch ein paar unangenehmere Fragen als Junge Union und Schüler Union gestellt, wieso beispielsweise nur ein PolizistIn zur Verstärkung in Oberpfalz geschickt wurde oder brandaktuell - was zur Hölle ist das Supergrundrecht?

Was bleibt ist nun der fade Beigeschmack eines unzuverlässig arbeitenden Albert Rupprecht.